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Nachtrag Interview Bürgerbeauftragter, Sicht der Verwaltung 28.11.2018 


Nachtrag Interview Bürgerbeauftragter, Sicht der Verwaltung

Am Dienstag, 27. November, hatte der Bürgerbeauftragte des Freistaates Thüringen, Dr. Kurt Herzberg, im Landratsamt in Arnstadt eine Außensprechstunde. Viele Bürgerinnen und Bürger trugen ihm seine Anliegen vor, die er als Arbeitsaufträge mit nach Erfurt nahm. In einem Interview erklärte er, wie er auf seine Arbeit schaut. Doch wie denkt eigentlich die Verwaltung über den Bürgerbeauftragten? Der Beigeordnete Kay Tischer antwortet.

Herr Tischer, Sie hatten am Dienstag kurz vor der Sprechstunde des Bürgerbeauftragten, die Chance, mit Herrn Dr. Herzberg zu sprechen. Was halten Sie von dieser Stelle?

Kay Tischer: Die Stelle des Bürgerbeauftragten halte ich für recht sinnvoll, denn sie sorgt unter anderem dafür, dass der Bürgerwille auf Landesebene ernst genommen wird. Nichtsdestotrotz sollen Bürgerinnen und Bürger immer auf die Verwaltung zugehen können, um ihre Anliegen vor Ort an der richtigen Stelle klären zu können.

 

Herr Herzberg macht sich stark für eine bürgerfreundliche Verwaltung. Wie bürgerfreundlich ist das Landratsamt?

Bürgerinnen und Bürger stehen mit ihren Anliegen auch bei uns immer im Mittelpunkt. Im Rahmen der Gesetze und Rechtsprechungen kümmern wir uns um seine Anliegen und nehmen auch die an uns herangetragenen Probleme stets ernst. Unsere Angebote wollen wir auch in der Fläche vermitteln. Nicht zuletzt in Ilmenau haben die Bürgerinnen und Bürger im dortigen Bürgerservice in der Krankenhausstraße immer einen Ansprechpartner. Wir arbeiten natürlich stets weiter an der Bürgernähe und unseren bürgerfreundlichen Dienstleistungen.

 

Was aber bringt der Verwaltung ein Bürgerbeauftragter?

Zum Bürgerbeauftragten kommen Menschen mit sehr verschiedenen Anliegen. Wo Bürgerinnen und Bürger an ihre Grenzen stoßen, sorgt der Bürgerbeauftragte für Verständnis, wenn endgültige Entscheidungen nicht immer dem Willen der Antragsteller entsprechen. Andersherum: Wo Bürgerinnen und Bürger mit ihren Problemen und Sorgen nicht weiter wissen, kann der Bürgerbeauftragte die Sachlage für die Verwaltungen erhellen, indem er noch einmal zwischen Behörden und Bürger vermittelt. Das halte ich für eine wichtige und sehr gute Aufgabe.

 

Es fragte: Doreen Huth

V. i. S. d. P. Doreen Huth, Büro Landrätin

 

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